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Gebärmutterhalskrebs ist die zweithäufigste Krebsart der jungen Frau zwischen 15 und 44 Jahren. Ursache dieser Veränderungen und deren Vorstufen sind Infektionen mit humanen Papillomviren (HPV).
Die Papillomviren sind weit verbreitet und werden durch Haut- oder Schleimhautkontakt meist beim Geschlechtsverkehr übertragen. So infizieren sich ca. 70% der sexuell aktiven Bevölkerung mit Papillomviren.
Kondome bieten keinen Schutz. Spezielle Risikogruppen gibt es nicht.
Bislang wurden die Veränderungen am Gebärmutterhals, die auf eine Infektion mit Papillomviren zurückzuführen sind im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung festgestellt.
Jetzt gibt es erstmals einen Impfstoff gegen humane Papillomviren. Die Impfung schützt vor Gebärmutterhalskrebs und seinen Vorstufen sowie vor Genitalwarzen (Feigwarzen, Condylomata acuminata) und Krebsvorstufen der Vulva und Vagina.
Empfohlen wird die Impfung für alle Mädchen und Jungen vor Aufnahme der sexuellen Aktivität. Sie ist eine Kassenleistung bis zum 18.Geburtstag. Eine Impfung zum späteren Zeitpunkt ist sinnvoll und schützt vor Gebärmutterhalskrebs und Genitalwarzen.
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