Hormel Frauenärzte
 
   
Verhütungsmethoden  
   
 

Hier finden Sie eine Überischt über die Vor-
und Nachteile der gängigsten Verhütungsmethoden.
http://www.sextra.de/main.html?page=1192

Spirale / Intrauterinpessar
Unter einer Spirale versteht man eine ca. 4 -5 cm langes meist T-förmiges Kunststoffteil, welches mit Kupferdraht umwickelt ist oder ein Hormonreservoir besitzt. Das Einnisten einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut wird somit verhindert. Unter hormonhaltigen IUP´s kommt es häufig zur Rückbildung der Gebärmutterschleimhaut und zu Veränderung des Schleimes, der das Eindringen der Spermien in die Gebärmutterhöhle erschwert. Durch die lokale Hormonabgabe werden Menstruationsblutung häufig deutlich schwächer, bei vielen Frauen bleiben diese dauerhaft aus. Die Einlage der Spirale ist am leichtesten während der Periodenblutung.

Sollte eine Entbindung vorausgegangen sein, ist die Einlage nach abgeschlossener Rückbildung der Gebärmutter möglich (meist nach 6 - 8 Wochen). Vor der Einlage wird eine gynäkologische Untersuchung durchgeführt, um die Größe und Lage der Gebärmutter zu ermitteln. Zusätzlich wird eine Ultraschalluntersuchung und ein Schwangerschaftstest durchgeführt. Nach Desinfektion der Scheide wird der Muttermund mit einem Instrument angehakt und die Gebärmutter leicht nach unten gezogen. Mittels einer Sonde wird die Lage der Gebärmutterhöhle bestimmt und anschließend die Spirale eingelegt. Die Fäden werden gekürzt und die Lage der Spirale mittels Ultraschall überprüft. Das Einlegen der Spirale kann schmerzhaft sein, gegebenenfalls ist eine lokale Betäubung oder die Gabe eines Schmerzmittels sinnvoll. Kontrollen: Je nach Typ können Spiralen zwischen 2-5 Jahren in der Gebärmutter verbleiben. Regelmäßige Untersuchungen auf korrekte Lage der Spirale sind wichtig. Eine Entfernung ist jedoch jederzeit mittels der in die Scheide hineinragenden Rückholfäden möglich.

Sterilisation:

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